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Aus Dorsten stammt der ›Altmeister des deutschen Waidwerks‹, Ferdinand August Albert von Raesfeld (1855-1928). Zeitlebens im Forstdienst tätig, veröffentlichte er neben Standardwerken zur Jagdkunde volkstümliche Erzählungen aus dem Münsterland und den Roman Die Brackenburg (1922). In seiner Heimatstadt spielen sein Roman Der Wiescherhof (Neudamm 1919) und die Erinnerungen Aus jungen Tagen (Neudamm 1920).

Literarische Stätte: Raesfelds Geburtshaus, das Reischelsche Haus auf der damaligen Blindestraße, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Sein Elternhaus befand sich seit 1866 in der Essener Straße 19; Nachlaß in der Universitätsbibliothek Münster.

Auch Maria Lenzen, verheiratete Sebregondi und spätere Ten Brink, stammt aus Dorsten (*1814 – †1882 Anholt). Die katholisch-volkstümliche Erzählerin veröffentlicht schon zwischen 1841 und 1847 bei Manz in Regensburg viele Erzählungen und vorwiegend historische Romane, zum Teil

»für die reifere Jugend« [...]. Doch kommt sie erst in den 50er und 60er Jahren [...] voll zur Wirkung und bringt nun auch schon, bei Bachem in Köln, landschaftsbezogene Erzählungen: Aus der Heimat (Gesammelte Novellen) 1872, Zwischen Elbe und Wupper 1872 und»Schloß und Heide 1877.« (Renate von Heydebrand)


Literarische Stätte: Grab auf dem Friedhof in Isselburg-Anholt.



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