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1975-2000:

1995

zurück Mechthild Curtius: »Im Rüschhaus und anderswo«


Mechthild Curtius: »Im Rüschhaus und anderswo«

Mechthild Curtius‘ Texte sind sperrig. Die Autorin will es so. Sie gibt nicht nach. An die Stelle geordneter, in wohltemperierte epische Formen gegossener Landschaftsformationen setzt die Autorin rhapsodische, suggestive, innere Landschaftsbilder, Zerreißbilder. Sie lenkt damit von der äußeren Topographie ab und zu sich selbst hin: zum unmittelbaren, eruptiven Schöpfungsprozess. Mechthild Curtius‘ Landschaften besitzen ihren Urgrund in der Eigenwilligkeit ihrer Antizipation. Ein besonderes Interesse an psychologischen Zusammenhängen tut sich kund. Die Autorin gibt sich preis, sie lässt am Entstehungsprozess, wie er sich in ihrem Kopf als stakkatohafter, flirrender Vorgang abspielen kann, teilhaben. Hierdurch entstehen Texte, die höchste Anteilnahme am Erzählten bezeugen, andererseits aber auch Leseanstrengungen erfordern.


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