Regionale Anthologien spiegeln auf besondere Weise Zeitgeschichte. Die frühen westfälischen Taschenbücher und »Blütenlesen« der Biedermeierzeit sollten beispielsweise beweisen, dass Westfalen literarisch mit anderen Territorien mithalten konnte. Lokalpatriotismus und Westfalenstolz trieben unfreiwillig komische Blüten wie im »Driburger Taschenbuch« (1811, 1816) oder Moritz Bachmanns »Gunloda« (1832).
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