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Banderole

B:

B wie Barock

Die Literatur des 17. Jahrhunderts ist von einem großen Thema bestimmt: Not und Elend des 30-jährigen Kriegs 1618-1648. Beim von Günter Grass fiktiv anberaumten »Treffen in Telgte« (1979), bei dem sich – zeitlich parallel zu den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück – die Geistesgrößen deutscher Zunge heftig katzbalgten, waren westfälische Autoren nur Zaungäste.
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B wie Bestseller

Was kaum bekannt ist: Der vermeintlich erste Bestseller der deutschen Literatur hat viel mit Westfalen zu tun. Gemeint ist Sebastian Brants »Das Narrenschiff« aus dem späten 15. Jahrhundert. Das Werk karikiert in Wort und Bild Modetorheiten der damaligen Zeit.
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B wie Bibel

Die Bibel mag in »Harry-Potter«-Zeiten nicht mehr das meistgelesene aller Bücher sein, eines der wirkungsmächtigsten aber bleibt sie allemal.
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B wie Bibliothek

Die bedeutendste Bibliothek Westfalens findet sich auf Schloss Höxter-Corvey. Hier versah im 19. Jahrhundert August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), Verfasser des Deutschlandliedes und vieler Kinderlieder, eine Anstellung als Bibliothekar.
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B wie Blick von Außen

Reisende, die in grauer Vorzeit (meist widerwillig) Westfalen durchstreiften, stellten dem Land überwiegend schlechte Zeugnisse aus. Unisono konstatierten sie eine geradezu barbarische Kultur- und Geistesferne.
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B wie Blut und Boden

Nach 1900 gewann in Westfalen die Volkstumsidee an Boden. Man begann nach »charakteristischen Zügen« des »Westfälischen« zu fragen und grenzte dieses gegenüber angeblich »rassistisch Minderwertigem« ab.
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B wie Bökendorfer Märchenkreis

Wo einst Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) und Wilhelm Grimm (1786-1859) Vergissmeinnicht pflückten, erinnert heute ein gutbesuchtes Museum an den sog. Bökendorfer Märchenkreis.
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B wie Buchdruck

Zwischen 1485 und 1488/89 betrieb Johannes Limburg in Münster die erste westfälische Buchdruckerei, aus der drei kirchliche und vier humanistische Schriften bekannt sind. Den Rang, einziger Druckort in Westfalen zu sein, behauptete Münster lange Zeit.
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B wie Buchkunst

Der 1876 in Minden geborene Verleger Max Bruns war ein entschiedener Anwalt der Moderne: Er verkörperte den Typus eines rein literarischen Verlegers, der zuweilen um den Preis des Ruins ausschließlich seiner Kunstgesinnung folgte.
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B wie Buchreihen

Einen frühen Versuch, durch eine Buchreihe aktive Literatursichtung und -förderung zu betreiben, startete der Westfälische Heimatbund nach dem Zweiten Weltkrieg. In der landeskundlich orientierten »Kleinen westfälischen Reihe« war der westfälischen Literatur eine eigene Unterreihe reserviert. Hier erschienen unter anderem Texte Ernst Meisters, Hans Dieter Schwarzes und Peter Hilles.
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