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zurück G wie Grusel- und Horrorliteratur


Einer der erfolgreichsten Horror-Klassiker der Welt wurde von einem westfälischen Autor verfasst. Die Rede ist von der »John-Sinclair«-Serie  des Dortmunder Helmut Rellergerd alias Jason Dark (1945), die bei Insidern Kultstatus genießt. Die Auflage der im Bastei-Lübbe-Verlag erscheinenden Hefte beträgt über 260 Millionen Exemplare, hinzu kommen Hörbücher, die in Hinsicht auf Sprecher-Besetzung, Dramaturgie und Aufnahmetechnik höchsten Standards genügen. Zu den Kuriositäten des Grusel-Gewerbes zählt das Bändchen »Wiedertäufer-Vampire« (1999) aus der Reihe »Dämonenjäger Mark Hellmann«. Es erschien unter dem Pseudonym C.W. Bach, hinter dem sich ein dreiköpfiges Autorenkollektiv verbirgt. Das Heft handelt davon, dass die Wiedertäufer-Käfige an der Münsterer Lambertikirche plötzlich herunterstürzen und ihnen – verursacht durch das schwarzmagischen Wirken des Blutdruiden Dracomar – die Galionsfiguren der Wiedertäufer-Zeit als Vampire entsteigen... Die Handlung ist derart abstrus, dass sie von den Kennern der Szene eher unter »Trash« verbucht wurde...

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