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Julius Angerhausen

Geboren am 3. Januar 1911 in Warendorf. Studium der Theologie in Münster und Tübingen. 1935 Priesterweihe. Erste Anstellung als Priester in Duisburg-Meiderich. 1948 Diözesanseelsorger. 1953 Kaplan der CAJ in Essen. Ernennung zum Geistlichen Rat und Leiter des Seelsorgeamtes. 1959 Ernennung zum Weihbischof von Essen. Neben der Leitung des Seelsorgeamtes war er Geistlicher Assistent des Diözesankomitees der Katholiken. 1986 Emeritierung. Er starb am 22. August 1990 in Essen.

Selbständige Veröffentlichungen : Legenden um die glorreiche Jungfrau von Warendorf. Warendorf: Schnell [1933], 1952; 4. Aufl. 1997 – Die schwarze Muttergottes. Legenden um die schmerzhafte Mutter von Telgte. Ebd. 1937, 1946 – Das wandernde Muttergottesbild. Legenden um die thronende Madonna von Werl. Ebd. 1946, 1949 – Der Granatapfel. Ebd. 1947, 1948 – Brückenschlag nach Afrika. Die Reise des Bischofs von Münster Dr. Michael Keller in die ost- und südafrikanischen Missionen. Tagebuchnotizen und Bilder. Düsseldorf: Haus Altenberg 1957 – CAJ: Weg der Umkehr. Essen: Nationalleitung des CAJ Deutschlands 1957 – Die Arme ausgebreitet. Mission gestern und heute. Sankt Augustin: Wort & Werk 1974 – Schafft Schweigen. Freiburg/Br.: Herder 1975, 1976 – Wer öffnet die Tür? Sankt Augustin: Wort & Werk 1975 – Kreuz des Südens und Paradiesvogel. Ebd. 1976 – Der klare Spiegel. Verse aus dem Buch der 150 Lieder. Freiburg/Br.: Herder 1977 – Auf unsern Schultern liegt die Welt. Sankt Augustin: Wort & Werk 1979 – Der Herr im Glanz des Goldes. Seine Ankunft und seine Wiederkunft, Bilder, Erwägungen, Gebete. Ebd. 1981, 1982 – Gewalt der Stille. Leutesdorf: Johannes 1981 – Begegnung in der Wüste. Ebd. 1981 – Schweigen. Das rettende Netz. Ebd. 1981 – Stachel der Einsamkeit. Ebd. 1981 – Du hast mich froh gemacht. Biblische Weisheiten auch für heute. Ebd. 1982 – Unser gemeinsamer Weg. 25 Jahre Bistum Essen. Hg. vom Bischöfl. Generalvikariat Essen. Mühlheim/R.: Edition Werry 1982 – Schaut auf die Pforte! Sankt Augustin: Wort & Werk 1983 – Von Tor zu Tor. Türen und Portale der Kevelaerer Wallfahrtsstätten; Denkanstöße. Kevelaer: Butzon & Bercker 1983 – Jeder Augenblick ist kostbar. Die Zeit des Lebens richtig nutzen. München: Neue Stadt 1984 – Schafft Schweigen. Bilder und Texte zur Besinnung. Sankt Augustin: Wort & Werk 1984 – Mutter vom Guten Rat. Legenden um die Goldene Madonna von Essen. Nettetal: Wort & Werk 1986 – Wunderbares sagt man von dir! Marienlegenden. Sankt Augustin: Wort & Werk 1978; Nettetal: Wort & Werk 1986 – Die Vergessenen unserer Nächstenliebe: Beitrag zur Seelsorge im Justizvollzug. München: Neue Stadt 1987 – Hoffnung auch hinter Gittern. Ebd. 1987 – Einsamkeit. Bedrohung und Chance. Freiburg/Br.: Informationszentrum Berufe der Kirche o.J.– postum Marienlegenden [CD]. Würzburg: Steyl-Medien 2007.

Unselbständige Veröffentlichungen: Das Evangelium auf Erden zu verkünden. Das Bistum Essen u. d. Mission, in: Hinweise, 14, 1985, H. 5, S. 31-35 –  Ausländerseelsorge im Bistum Essen, in: Zeugnis des Glaubens, Dienst an der Welt. Festschr. für Franz Kardinal Hengsbach. Mülheim an d. Ruhr 1990, S. 513-524.

Herausgabe: Jungarbeiter von heute auf morgen. Düsseldorf: Haus Altenberg [1957].

Unselbständige Veröffentlichungen über Angerhausen: (Ausw.) A. Aulke: Warendorf und die Dichtung, in: 750 Jahre Warendorf. Stadt an der Ems. Warendorf 1951, S. 192f. – Geistl. Rat J. Angerhausen zum Leiter des Essener Seelsorgeamtes ernannt, in: Der Emsbote, Kreis Warendorf, vom 13.6.1958 – Erstmalig Warendorfer zum Bischof ernannt, in: ebd., Nr. 27 vom 3.2.1959 – Westfalen gratuliert Weihbischof Angerhausen, in: Westf. Nachr., Nr. 30 vom 5.2.1959 – S.E.: Weihbischof Angerhausen weiht St. Marien-Kirche ein, in: Der Emsbote, Nr. 49 vom 27.2.1959 – Das Warendorfer Geschenk für Weihbischof Angerhausen-Essen, in: ebd. vom 28.3.1959 – Sonntag feierl. Bischofsweihe in Essen, in: ebd., Nr. 84 vom 11.4.1959 – Weihbischof aus Warendorf, in: Die Glocke, Nr. 86 vom 14.4.1959 – Zum erstenmal Bischofsweihe in der Essener Münsterkirche. Julius Angerhausen, ein Abiturient unserer Schule, zum ersten Weihbischof des Ruhrgebiets konsekriert, in: Laurentianer-Blatt, Warendorf, Nr. 3, Juni 1959 [Fotogr.] – W. von Rüden: Schon immer ein guter Erzähler gewesen. Bischof Julius Angerhausen schrieb Werler Marienlegenden, in: Werl gestern, heute, morgen 6, 1989, S. 35-37 – F. Ostholt-Wipperfeld: Zum Gedenken an Julius Angerhausen, Weihbischof in Essen, in: Warendorfer Schriften 19-20, 1989/90, S. 72-84 [Fotogr.] – W. Schneider: Weihbischof Julius Angerhausen gest., in: Spuren, Beitr. zur Familienforschung, 4, 1990, Bd. 1, H. 13, S. 191f. – F. Ostholt-Wipperfeld: Julius Angerhausen +, in: Laurentianer-Blätter 68/69, 1991, S. 87-90 – K. Doderer (Hg.): Jugendlit. zwischen Trümmern und Wohlstand 1945-1960. Weinheim, Basel 1993, S. 91 – T. Rehberg: Gottsucher und Bischof für die Menschen am Rand. Weihbischof Julius Angerhausen, in: Christen an der Ruhr. Hg. von A. Pothmann. Bottrop 1998, S. 252-284.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1952 – Kosch, Erg. Bd. 1, 1994 – Dt. biogr. Archiv, N.F., Fiche 32, Sp. 312 – Dt. Bibliothek.

 

Quelle: Westfälisches Autorenlexikon 1750 - 1950, Band 4
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