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»Das Wasserschloß zu Tatenhausen / ist eingefroren. / Stolberg-Stolberg starb, / begraben in Stockkämpchen. / Der Giebel ist / ein großer Kleeblattbogen. / glücklos und grau. / Das Wasserschloß von Tatenhausen / ist aufgetaut. / Der Bogen wächst nicht nach.« (Dieter Hoffmann 1978)


Um der französischen Fremdherrschaft und der drohenden polizeilichen Aufsicht zu entgehen, siedelte der begeisterte Patriot Friedrich Leopold zu Stolberg (1750-1819) (s. Münster-Gremmendorf, Hörste-Stockkämpchen u.ö.) 1812 von Münster auf den in der Grafschaft Ravensberg bei Bielefeld gelegenen Rittersitz Tatenhausen über. Das Wasserschloß ist seit dem 16. Jahrhundert Besitz der Grafen Korff-Schmising zu Harkotten.


Literarische Stätte: Grab auf dem Friedhof von Hörste-Stockkämpchen.


Hinweise: Der Tatenhauser Kreis vergibt jährlich unter Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Agnes-Miegel-Plakette.



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