Startseite | Kontakt
Datenbank-Suche
 
Banderole

G:

 

zurück zur Übersicht zum Archiv Grabbe-Gesellschaft


Geschichte: Gegründet am 12. September 1937 im Zuge der nationalsozialistischen Vereinnahmung Christian Dietrich Grabbes (1801-1836) nach dem Erfolg der zum 100. Todestag des Dichters 1936 in Detmold veranstalteten ”Grabbe-Woche”; Aufgabe der Gesellschaft war vor allem die weitere Durchführung der ”Grabbe-Wochen”; nach 1945 aufgrund der politischen Belastung und des konfiszierten Vermögens zunächst ungesicherte Zukunft, unter der Federführung von Alfred Bergmann Neugründung 1948, zunächst primär wissenschaftliche Ausrichtung, später wieder Öffnung nach außen (Vorträge, Fahrten zu auswärtigen Grabbe-Aufführungen); 1986 umfangreiche Aktivitäten zum 150. Todestag Grabbes; in jüngerer Zeit inhaltliche Ausweitung (Beschäftigung u. a. mit F. Freiligrath, G. Weerth, M. von Meysenbug, Th. Althaus); Vergabe eines Grabbe-Preises in Planung; Sept. 1990: ca. 320 Mitglieder

Hauptwerke: s. Eintrag ”Grabbe-Gesellschaft e. V.” in: Arnold S. (Bearb.) Literarische Gesellschaften in Deutschland, Berlin 1991

Literatur: W. Broer u. D. Kopp (Hg.), Grabbe im Dritten Reich, Bielefeld 1986; vgl. S. Arnold, S. 92-95 und 275-276; W. Broer, Die Grabbe-Gesellschaft im Dritten Reich, in: Grabbe-Jahrbuch 1987

Bemerkungen:
Homepage: http://www.grabbe.de

Pubklikation: Grabbe-Jahrbuch / im Auftr. der Grabbe-Gesellschaft hrsg. - Bielefeld : Aisthesis-Verl. - 1.1982(1983)- ... Emsdetten : Lechte [1982-1988], Detmold : Grabbe-Verl. [1994-2002]

 

 

 

 

 

Quelle: Westfälisches Autorenlexikon 1750 - 1950, Band 1
drucken